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Was ist REDCAMP?

„Die internationale Sommerschule für die Evangelisierung REDCAMP“ heißen einwöchige Exerzitien, deren Ziel ist es, ihre Teilnehmer auf die direkte Verkündigung des Wortes Gottes vorzubereiten. Die Schule ist eine Antwort auf die Einladung der Hirten der katholischen Kirche, einen Beitrag zum Werk der Neuevangelisierung zu leisten.

Der Organisator von REDCAMP ist die Kommission für neue missionarische Initiativen an der Konferenz der Redemptoristen von Europa.

LOGO_02_miniDie veränderten sozialen, kulturellen, politischen und religiösen Szenarien rufen uns zu etwas Neuem auf: unsere gemeinsame Erfahrung des Glaubens und der Verkündigung auf eine erneuerte Weise zu leben, durch eine Evangelisierung »neu in ihrem Eifer, in ihren Methoden, in ihren Ausdrücken« (Johannes Paul II.). Diese Evangelisierung richtet sich (…) »hauptsächlich an die Menschen (…), die zwar getauft sind, sich aber von der Kirche entfernt haben und in ihrem Leben keine Beziehung zur christlichen Praxis haben, (…) um in jenen Menschen eine neue Begegnung mit dem Herrn zu begünstigen, der allein unserem Leben einen tiefen Sinn verleiht und es mit Frieden erfüllt; um die Wiederentdeckung des Glaubens zu fördern, der eine Quelle der Gnade ist, die Freude und Öffnung in das persönliche, familiäre und gesellschaftliche Leben trägt« (Benedikt XVI.). – Botschaft der Bischofssynode zur Neuevangelisierung, Oktober 2012.

Ziele

Das Hauptziel von REDCAMP ist es, die Evangelisatoren zum Mitwirken an der Neuevangelisierung vorzubereiten. Die Teilnehmer erwerben theoretisches Wissen und sammeln praktische Erfahrungen, wie man seinen Glauben mit anderen teilen und zum Erbauer des Glaubens im eigenen Umfeld und in den eigenen Ländern werden kann.

Die Schule setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

Gebet

ROZOWYBevor wir etwas zu den Formen sagen, die diese neue Evangelisierung annehmen soll, möchten wir euch mit tiefer Überzeugung sagen, dass sich der Glaube ganz in der Beziehung entscheidet, die wir mit der Person Christi aufbauen, der uns als erster entgegengeht. Das Werk der Neuevangelisierung besteht darin, den Frauen und Männern dieser Zeit, ihren Herzen und ihrem Verstand, die nicht selten zerstreut und verwirrt sind, aber vor allem uns selbst die ewige Schönheit und Neuheit der Begegnung mit Christus neu vor Augen zu führen. – Botschaft der Bischofssynode zur Neuevangelisierung, Oktober 2012.

Die Schule gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, die persönliche Beziehung zu Gott zu erfahren, den Glauben zu stärken und das Gebet zu lernen. Im Rahmen der Formation und der Evangelisierung gibt es Zeit sowohl für gemeinschaftliches als auch für privates Gebet. Den Höhepunkt jedes Tages bildet die Zelebration der Eucharistie. Es gibt auch Zeit für gemeinschaftliches Lobgebet und die persönliche Anbetung des Allerheiligsten Sakraments sowie die Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen oder mit dem geistigen Leiter zu sprechen.

Gemeinschaft

NIEBIESKIWir müssen einladende Gemeinden bilden, in denen alle Ausgegrenzten ihr zu Hause finden, sowie konkrete Erfahrungen von Gemeinschaft ermöglichen, die mit der glühenden Kraft der Liebe (Tertullian, Apologeticus, 39, 7) den ernüchterten Blick der Menschen von heute auf sich ziehen. (…) Heute liegt es an uns, Erfahrungen von Kirche konkret zugänglich zu machen, die Brunnen zu vervielfältigen, Oasen in der Wüste des Lebens anzubieten, zu denen wir die dürstenden Frauen und Männer einladen und sie dort zur Begegnung mit Jesus führen. Dafür sind die christlichen Gemeinschaften verantwortlich. – Botschaft der Bischofssynode zur Neuevangelisierung, Oktober 2012.

Ein wichtiger Aspekt der Schule ist die Erfahrung der Gemeinschaft. Die Teilnahme an solch einem internationalen Ereignis wie REDCAMP kann den Teilnehmern die Gelegenheit geben, neue Bekanntschaften mit Menschen aus verschiedenen Ländern zu schließen, Erfahrungen auszutauschen, einander später zu besuchen und dadurch die Heimat der neuen Freunde aus der Sommerschule besser kennen zu lernen.

Formation

ZIELONYEs geht nicht darum, irgendwelche neuen Strategien zu entwickeln, so als ob das Evangelium ein Produkt wäre, das man auf dem Markt der Religionen anbietet, sondern die Wege wieder zu entdecken, die die Menschen dazu gebracht haben, sich Jesus anzunähern, und die von ihm benannt wurden, und diese Wege ins neue gesellschaftliche Umfeld einzufügen.  – Botschaft der Bischofssynode zur Neuevangelisierung, Oktober 2012.

In der Schule werden die Teilnehmer auf die Evangelisierung vorbereitet, indem sie sich an Konferenzen zu bestimmten Themen und an praktischen Werkshops beteiligen, in denen ihnen wirksame Methoden der Verkündigung des Evangeliums in verschiedenen Bedingungen und in verschiedenen Kontexten präsentiert werden. Es gibt auch Zeit für die Vorbereitung von Evangelisierungsprogrammen, die nachher praktisch genutzt werden.

Evangelisierung

ZOLTYHeute liegt es an uns, Erfahrungen von Kirche konkret zugänglich zu machen, die Brunnen zu vervielfältigen, Oasen in der Wüste des Lebens anzubieten, zu denen wir die dürstenden Frauen und Männer einladen und sie dort zur Begegnung mit Jesus führen. Dafür sind die christlichen Gemeinschaften verantwortlich, und in ihnen jeder Jünger des Herrn. Jedem einzelnen ist ein unersetzliches Zeugnis anvertraut, damit das Evangelium dem Leben aller begegnen kann. Deshalb sind wir zu einem heiligmäßigen Leben gefordert.– Botschaft der Bischofssynode zur Neuevangelisierung, Oktober 2012

Nach der Etappe der Formation werden die Teilnehmer gesandt, an verschiedenen Punkten der Stadt zu evangelisieren.

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